Kein Bildnis

Fünf von Lasern erzeugte „Lichtebenen“, die an Wänden, Decke und Boden als Lichtlinien erscheinen, strukturieren den Raum um das Kruzifix aus dem 15. Jahrhundert. Aufgehängt und durch die Luftbewegung in eine ruhige Pendelbewegung versetzt, erzeugen sie ein bewegtes Muster aus sich kreuzenden Linien. Beim Betreten des Raums decken die Besucher Teile der Lichtstrahlen ab, „zerstören“ also das Muster und werden dabei selbst zur Projektionsfläche. Das statische Zentrum tritt in Wettstreit mit dem dynamischen Umraum, die gegenständliche Darstellung mit der abstrakten Struktur, mittelalterliche theologische Vorstellungen mit ästhetischen Konzepten der Gegenwart.

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